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18. September: Atomkraft – Schluss jetzt! Kommen Sie zur Demo nach Berlin

"Atomkraft – Schluss jetzt!": Das Motto der Demon­stration am 18. September ist unmiss­verständlich. Zwei Drittel der Bevölkerung wollen keine Laufzeit­verlängerung der Atom­kraftwerke in Deutschland. Der BUND ruft gemeinsam mit anderen Gruppen zur Groß­demon­stration und Umzingelung des Regierungs­viertels in Berlin auf. Seien Sie dabei!

Hier finden Sie den Leitfaden zur Organisation von Demobussen
Weitere Informationen unter:   www.bund.net/?5110

Pressehintergrundgespräch zum Stand der Stilllegung der atomaren Altlast Morsleben

Am Dienstag, den 27. Juli fand um 11 Uhr in den Räumen des BfS Info Morsleben ein Pressegespräch zum aktuellen Stand der „atomaren Altlasten Morsleben“  mit Prof. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender BUND e.V., Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer BUND Sachsen-Anhalt e.V., Andreas Fox, Vorsitzender BI-Morsleben und Jochen Dettmer, Einwender, statt.

Hier lesen Sie das Hintergrundpapier zum Pressegespräch zur atomaren Altlast Morsleben.

Das Bundesamt für Strahlenschutz reagiert

Als Reaktion auf die Medienbeiträge nach dem Pressehintergrundgespräch wurde in der Magdeburger Volksstimme vom 10.8. eine Stellungnahme des BfS veröffentlicht.

Die gesamte Stellungnahme des BfS

Stilllegung der atomaren Altlast Morsleben

Nach umfangreichen Fachgesprächen und vielen Anmerkungen der Gutachter, die sich teilweise bereits auf später zu betrachtende Prüf- und Genehmigungsunterlagen bezogen, hat der Betreiber des Endlagers, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die zur Auslegung erforderlichen Unterlagen überarbeitet und im Januar 2009 erneut eingereicht und damit die Stilllegung des Endlagers beantragt.
Die Genehmigungsbehörde hat im Juli 2009 die Prüfung dieser Unterlagen abgeschlossen.

Im Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit hat das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. Oktober bis 21. Dezember 2009 eben jene Unterlagen öffentlich ausgelegt und das BfS hat hierzu Unterlagen sowie weitere Verfahrensunterlagen in Internet veröffentlicht. Neben dem BUND Sachsen-Anhalt e.V. haben mehrere tausend Sammeleinwender und zahlreiche Einzelpersonen und Gruppen fristgerecht Einwendungen erhoben und erwarten nun mit Spannung den für Ende 2010 oder Anfang 2011 avisierten Erörterungstermin. Unter der Leitung des Landesumweltministeriums in Sachsen-Anhalt setzen sich dabei das BfS als Antragsteller und die Einwender mit den geäußerten Bedenken auseinander.

Am 27. Juli 2010 wird der BUND e.V. im Rahmen einer Pressefahrt des Bundesvorsitzenden, Prof. Dr. Hubert Weiger, die Altlasten besuchen und dort zunächst im Rahmen bilateraler Hintergrundgespräche mit dem Bundesamt für Strahlenschutz seine Kritikpunkte ansprechen und versuchen ein deutlich höheres Maß an Sicherheit zu erreichen, als dies bislang nach Durchsicht der Unterlagen zu erwarten ist. In einem anschließenden Pressegespräch in den Räumen des BfS-Infozentrums in Morsleben werden die Ergebnisse dieses Gespräches ebenso der interessierten Presse dargestellt wie die grundsätzlichen Kritikpunkte des BUND e.V. An den Hintergrundgesprächen mit dem BfS, ebenso wie an dem anschließenden Pressegespräch wird auch der Klageführer des Jahres 1998 (Einlagerungsstopp), der BUND Landesgeschäftsführer in Sachsen – Anhalt, Dipl. Biol. Oliver Wendenkampf, teilnehmen.



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